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Embryonen-Transfer

Embryonen, die aus einer IVF oder einer ICSI entstehen, werden in die Gebärmutter zur Implantation übertragen. Das ist eine einfache und schmerzfreie Prozedur. Die Patientin kann sich auf Wunsch eine Stunde lang nach der Übertragung ausruhen, das ist aber in der Regel nicht notwendig.

Für den Embryonentransfer werden die Embryonen in einen feinen Katheter, welcher durch den Muttermund in die Gebärmutter eingeführt wird, gezogen. Die Embryonen werden dann sanft darin freigegeben. Die meisten Transfers finden am dritten Tag nach der Eizellenentnahme statt. Allerdings fördern wir den Blastozysten-Transfer dort, wo es möglich ist, am fünften Tag. Die Zahl der übertragenen Embryonen wird diskutiert und übersteigt nicht das gesetzliche Maximum von drei Embryonen pro Transfer für Frauen im Alter unter 40 Jahren und vier Embryonen pro Transfer für Frauen im Alter über 40 Jahre.

Blastozysten-Transfer

Manchmal kann es empfehlenswert sein, die Entwicklung des Embryos bis zum fünften Tag zu verlängern. Man nennt es das Blastozysten-Stadium. Die Blastozysten werden in die Gebärmutter in der gleichen Weise wie beim Embryonentransfer übertragen. Blastozystentransfer ist zur Zeit ziemlich häufig in der IVF-Behandlung, weil er die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöht und das Risiko von Mehrlingsgeburten verringert.

1 in 6 couples experience difficulty in conceiving